Welcher Knebel passt zu mir?

Der Knebel ist ein BDSM-Klassiker, der in keinem Spielkoffer fehlen sollte und sorgt dafür, dass der Partner in eine richtig schön ausgelieferte und wehrlose Position gezwungen wird. Auch das bei der Knebelung ausgelöste Sabbern wird von vielen Tops als besonders erregend und von Sub zumeist als beschämend empfunden, was den Reiz erheblich steigert. Knebel gibt es in den unterschiedlichsten Varianten und Größen. Um die Auswahl ein wenig zu erleichtern, werfen wir doch einmal einen Blick auf die unterschiedlichen Modelle.

Für Einsteiger und Sensible: atmungsaktive Knebel

Der atmungsaktive Knebel ist sowohl für Anfänger besonders gut geeignet, als auch für Subs, die Probleme mit der Nasenatmung haben oder Asthmatiker. Da der Knebelball mit zahlreichen kleinen Löchern versehen ist, wird die Atmung nicht eingeschränkt und Sub bekommt jederzeit ausreichend Luft. Der Knebelball bei atmungsaktive Knebeln besteht meist aus Hartplastik, für besonders sensible Subs gibt es aber auch Modelle, die einen Ball aus weichem Silikon besitzen.

Der Klassiker: Ballknebel

Denkt man an Knebel, ist der klassische Ballknebel das Modell, das einem sicherlich als erstes in den Sinn kommt. Kein Wunder, denn der Ballknebel bietet nicht nur einen besonders reizvollen Anblick sondern lässt sich vor allem auch unkompliziert handhaben. Der Knebelball wird hinter die Zähne geschoben und kann, sobald der Riemen festgezogen wurde, nicht mehr mit der Zunge herausgedrückt werden. Sub kann nun nur noch gedämpfte Laute von sich geben und demütig vor sich hinsabbern. Das schöne an Knebeln ist, dass Sub versuchen wird mangels Redefähigkeit mit den Augen zu kommunizieren, die durch die Knebelung zudem größer wirken, was äußerst reizvoll ist. Wer es bequem und komfortabel liebt, sollte Knebel mit Bällen aus geschmeidigem Silikon wählen, für Subs, die gerne auf dem Knebel herumbeißen ist Vollgummi die beste Variante. Ballknebel gibt es auch aus Materialien wie Glas oder lackiertem Holz. Professionelle Knebeln sind so angefertigt, dass Zähne und Mundraum beim Tragen nicht verletzt werden können.

Für alle, die etwas zum Kauen brauchen: Beißstangen

Beißstangen kommen vor allem beim Petplay zum Einsatz und werden daher oftmals auch in Trensen- oder Knochenform für Pony- oder Puppy-Play angeboten. Bei den Trensenknebeln besteht oftmals die Möglichkeit, Zügel zu befestigen, damit das Pony geführt werden kann. Neben atmungsaktiven Knebeln sind auch Beißstangen eine hervorragende Wahl für Einsteiger, da der Mundraum nicht komplett verschlossen wird. Auch Subs, die einen kleinen Mund haben und daher Ballknebel aufgrund der zu starken Kieferdehnung als unangenehm empfinden, werden mit Beißstangen garantiert Spaß haben. Je nach Vorliebe gibt es Beißstangen aus Silikon, Gummi, Holz und für sensible Subs zudem auch aus wunderbar weichem Leder.

Richtig schön gemein: Pumpknebel

Pumpknebel werden, wie der Name richtig vermuten lässt, mittels einer Handpumpe aufgeblasen, so dass der Teil des Knebels, der sich im Mund befindet, stetig anwächst. Durch ein Ventil an der Pumpe kann der Umfang des Knebels jederzeit angepasst werden. Der Ballon des Pumpknebels besteht in der Regel aus Silikon. Eine besonders ausfüllende Variante des Pumpknebels ist der Butterfly-Gag, dessen Ballon die Form einen Schmetterlings besitzt. Pumpknebel gibt es mit und ohne Befestigungsriemen. Die Modelle ohne Riemen lassen sich hervorragend mit Kopfmasken kombinieren.

Doppelt praktisch: Dildoknebel

Dildoknebel besitzen entweder statt eines Knebelballs einen Dildo, der in den Mund geschoben wird und für die Demütigung des Subs sorgt oder sind - was äußerst praktisch ist - mit einem Dildo an der Außenseite des Knebels ausgestattet. Somit kann Sub die Herrin ausgiebig verwöhnen und auf eine ganz besondere Art benutzt werden.

Für optimale orale Zugänglichkeit: Ringknebel & Spidergags

Ringknebel gehören, nach den klassischen Ballknebeln, zu den beliebtesten Knebeln in der BDSM-Szene. Und das ist kaum verwunderlich, denn mit dem Ringknebel eröffnen sich anregende Spielmöglichkeiten, da der Partner oral zugänglich ist. Der Ring wird hinter die Zähne geschoben und sitzt, sobald der Riemen geschlossen ist, so fest, dass Sub gezwungen wird, den Mund offen zu halten. Ringknebel werden in unterschiedlichen Durchmessern angeboten. Der Ring besteht zumeist aus Edelstahl. Für empfindliche Subs gibt es Modelle, bei denen der Ring mit Silikon oder Leder ummantelt ist. Eine Ringknebel-Version für Fortgeschrittene ist der Spidergag, der über gebogene Metallstäbe verfügt, die verhindern, dass Sub den Ring mit der Zunge bewegen kann. Manche Modelle besitzen zudem spitze Dornen, die sich in die Wangen bohren, wenn Sub nicht ordentlich stillhält.

Optisch reizvoll & konsequent: Knebelgeschirre

Knebelgeschirre schließen den gesamten Kopf mit eine und bieten oftmals die Möglichkeit, Bondage-Equipment, wie Karabiner oder Seile zu befestigen, damit der Geknebelte fixiert werden kann. Zudem gibt es Modelle, die mit einer integrierten Augenmaske oder einem Mundtrichter für Watersports ausgestattet sind. Zum Anlegen eines Kopfgeschirrs benötigt man etwas übung, da es zahlreiche Riemen zu verschließen gilt. Dafür wird man mit einer anregenden Optik belohnt unnd erreicht eine konsequente Knebelung des Subs.

Ein Hauch von Mittelalter: Mundpflaumen

Die Mundpflaume besteht aus mehreren Segmenten, deren öffnungsgrad sich mittels Schraube variieren lässt. ähnlich wie bei einem Pumpknebel, dehnt sich das Mundstück somit immer mehr aus. Im Gegensatz zu den Mundpflaumen im Mittelalter sind die modernen, speziell für den BDSM-Bereich entwickelten Modelle sicher in der Anwendung, so dass der Mundraum nicht verletzt wird.

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